| Schreibkrampf |
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Der Schreibkrampf bezeichnet nicht etwa das Gegenteil der Schreibblockade, sondern einen Krampf der beim Schreiben beteiligten und die schreibende Hand bewegenden Muskeln. Dieser kann aufgrund seiner Bedeutung besonders häufig die Gruppe der Schriftsteller betreffen, da diese vom Beruf her viel und oft schreiben. Zunächst galt der Schreibkrampf der Schriftsteller als Überlastungssyndrom, folglich als psychosomatische Erkrankung und schließlich als Dystonie. Diese beschreibt Bewegungsstörungen neurologischen Ursprungs. Der Schreibkrampf liegt in der Gruppe der Gliederdystonie, die neben diesem auch den Musikerkrampf und die Fußdystonie beinhaltet. Schriftsteller leiden aufgrund der großen Beanspruchung ihrer Hände und vor allem Finger öfter an Schreibkrämpfen als andere Berufsgruppen. Jedoch muss ein Schriftsteller im Laufe seiner Karriere nicht zwangsweise einen Schreibkrampf aufweisen. |